
| Ein Kurz-Check einiger Komponenten ist vor jeder Fahrt durchzuführen. Doch wie prüft man Bremsen, Schnellspanner, Beleuchtungsanlage und Reifendruck? Hier erhalten Sie einen kleinen Ablaufplan. |
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Im Idealfall sollte Ihnen Ihr Fahrrad passen wie ein Maßanzug. Nur so können sich Ihre Kräfte optimal entfalten, nur so ist perfektes Handling gewährleistet.
Rahmenhöhe
Das schönste Fahrrad nützt Ihnen nichts, wenn Sie sich für die falsche Rahmenhöhe entschieden haben. Deshalb gibt Ihnen SCHENKER Fahrrad + Service die Gelegenheit im Rahmenhöhen-Rechner, sich die passende Rahmenhöhe für den von Ihren gewünschten Fahrrad-Typ ausrechnen zu lassen. Die Rahmenhöhe bei deutschen Modellen bezeichnet die Länge von Tretlagermitte bis zum Ende des Rahmensitzrohres. Abweichende Parameter gibt es bei italienischen und französischen Modellen. Lassen Sie sich hierzu von uns beraten. [zum Rahmenhöhen-Rechner]
Optimale Satteleinstellung
Stellen Sie zuerst die rechte Pedale nach unten. Setzen Sie sich gerade auf das Fahrrad.
Ferse (ohne Schuhe) auf das Pedal stellen (Bild 1). Die Sattelhöhe ist richtig eingestellt, wenn Ihr Bein in dieser Position gestreckt ist. Beim Fahren wird der Fußballen auf das Pedal gesetzt (Bild 2). Jetzt ist das Bein nicht mehr gestreckt, das Kniegelenk ist leicht angewinkelt.
Weiter sollte das von der Sattelspitze
gefällte Lot (Bild 3) je nach Körpergröße
vier bis acht Zentimeter hinter der
Tretlagermitte liegen.
Horizontal lässt
sich der Sattel –
durch Lösen des
Sattelklobens oder
bei Patentsattelstütze
durch Lösen
der Sattelklemmschrauben – einstellen. Danach
müssen die
gelösten Verbindungen
wieder
festgezogen werden.
Höhenverstellung des Sattels
Zum Verstellen der Sattelhöhe wird die Klemmung der Sattelstütze gelöst und der Sattel wie gewünscht verstellt.
Die Sattelstütze darf nur maximal bis zur Markierung herausgezogen werden. Ist keine Markierung vorhanden, muss die Sattelstütze mindestens 5-6 cm tief im Rahmen stecken. Ziehen Sie anschließend – nach der Sattelhöhenverstellung – den Schnellspannverschluss wieder zu. Falls erforderlich, können Sie die serienmäßige Sattelstütze gegen eine längere austauschen. Da es Sattelstützen in verschiedenen Stärken gibt, bitte die vorhandene als Muster zu SCHENKER mitbringen.
Neigung des Sattels
Sattelhinterteil und Sattelspitze bilden im Idealfall eine Horizontale. Wer beim Radeln jedoch über Probleme am Schambein klagt, sollte die Spitze etwas senken. Umgekehrt heben Leute, die von Schmerzen im hinteren Gesäßbereich geplagt werden, die Sattelspitze etwas an.
Einstellung der Lenkerhöhe
• Die Lenkerhöhe wird durch Höher- oder
Tiefersetzen des klassischen
Vorbaus verändert.
• Ein schwenkbarer
Vorbau erlaubt
zusätzliche Anpassungen
des
Lenkers, wobei
sich aber der
Abstand zum
Sattel ändern
kann.
Am Vorbau finden Sie einen Markierungsstrich, der anzeigt, wie weit die Lenkerstütze maximal herausgezogen werden darf. Halten Sie sich unbedingt an diese Vorgabe!
• Vorbauten des Typs AHeadset (Bild) lassen Sie sich bitte von SCHENKER justieren.
Welcher Sattel passt zu wem?
Das ist eine überaus persönliche und
sehr individuelle Angelegenheit. Im
Wesentlichen sind es drei Kontaktpunkte,
an denen sich Fahrer und Sattel
nahekommen. Im hinteren Bereich
finden die beiden Gesäßknochen ihren
Widerpart im Sattel, im vorderen Bereich
ist es der Damm- bzw. Schambeinbereich,
der das restliche Körpergewicht
abstützt. Wieviel davon auf die
einzelnen Partien abfällt, hängt neben
Körpergewicht und jeweiligem Pedaldruck
vor allem von Ihrer Körperhaltung
ab.
Allgemein lässt sich Folgendes definieren:
| • Sportliche Radfahrer (Rennrad/
MTB) benötigen einen
schmalen, länglichen Sattel mit geringer
oder steif abgestimmter Polsterung,
damit: die Muskulatur im Sitzbereich ungestört arbeiten kann, sie je nach Fahrsituation mal weiter vorn oder hinten im Sattel sitzen können und sie sich bei längeren Touren nicht wund reiben. |
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| • Trekking-Fahrer verändern
ihre Sitzhaltung kaum; sie ducken
den Oberkörper weniger weit ab und
belasten mehr den hinteren Sattelbereich.
Daher fahren sie mit einem
hinten etwas breiteren, an dieser
Stelle bequemeren und nachgiebigeren
Sattel problemloser durch die
Welt. |
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| • Stadt- und Gelegenheitsradler belassen es im Allgemeinen bei kürzeren Fahrstrecken und pedalieren in der Regel auch weniger intensiv. Sie können daher einen weichen, gut gepolsterten Sattel genießen, der hinten auch entsprechend breit sein darf und somit die Druckbelastung großflächig (= frei von Druckbeschwerden) aufnimmt. | ![]() |